Laboe

  

Zu den angrenzenden Nachbargemeinden gehören Brodersdorf, Stein, Lutterbek, Wendtorf und Heikendorf. Der Nahbereich von Laboe umfasst ca. 10.000 Einwohner.
Geschichte
Laboe besteht als slawisches Fischerdorf schon vor 1200, als deutsches Bauerndorf etwa ab 1200. Im Jahre 1240 wird es erstmals als Lubodne urkundlich erwähnt. Laboe war ursprünglich als Rundangerdorf („Rundling“) angelegt: Um den kreisförmigen Platz, den Dorfanger, waren die Bauernhäuser gruppiert. Seit 1875 hat Laboe den Zusatz „Ostseebad“, um 1900 waren die alten ländlichen Strukturen des vorigen Jahrhunderts zwar noch vorhanden, aber die Wandlung des ländlichen Lebens im Umland der Großstadt Kiel war bereits deutlich vorangeschritten.
Häfen
In Laboe gibt es zwei Yachthäfen mit über 700 Liegeplätzen, einen Fischerei- und Gewerbehafen mit einem Museumssteg. Neben den Hochseeangelfahrten gibt es die Möglichkeit, Segelschiffe zu chartern oder die verschiedenen Segelscheine in Segelschulen zu erwerben. Eine Surf- und Kiteschule komplettiert das Angebot. Vom Gewerbehafen aus starten im Sommer auch die Ausflugsschiffe ihre Fahrten in See. Zur Segelolympiade 1936 wurde der Hafen an der Südmole ausgebaut, um die vielen Fahrzeuge der Regattasegler aufnehmen zu können
Der Laboer Hafen, wurde seit 1988 in jedem Jahr mit der blauen Umweltflagge für saubere Meere ausgezeichnet. Diese Auszeichnung, die von der Stiftung für Umwelterziehung vergeben wird und in der Bundesrepublik Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung verliehen wird, erhalten Hafenträger, die sich in besonderem Maße für den Umweltschutz und die Aufklärung verdient gemacht haben.
Verkehr
Laboe wird von mehreren Buslinien erschlossen und mehrmals täglich von den Schiffen der Förderundfahrten aus Kiel angelaufen, die die direkte Verbindung von Kiel nach Laboe darstellen. Laboe ist von Kiel aus direkt durch die neu geschaffene B 502 überregional erschlossen.